Es sollten die Wirkungen einer niederfrequenten Magnetfeld-Exposition auf die anfänglichen Stadien der Keimung von Weizen-Samen untersucht werden. Als empfindliche Parameter für die Wirkung des niederfrequenten elektromagnetischen Feldes wählten die Autoren, abgesehen von den biologischen Indizes (Keimvermögen und Keimungs-Rate, etc.), die Veränderung des pH-Wertes in direkter Nähe des Samen-Keimlings und die Veränderung der hydrolytischen Aktivität der Esterase-Enzyme, die in den frühen Stadien der Keimung der Weizen-Samen freigesetzt werden.
In einem Intervall zwischen einer und 30 Stunden nach dem Befeuchten wurden die Pflanzen-Proben bei dem Magnetfeld exponiert. Es wurden verschiedene Weizen-Sorten mit unterschiedlichem Alter verwendet.
Exposition | Parameter |
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Exposition 1:
30–33 Hz
Expositionsdauer:
kontinuierlich für 7 min bis 10 min
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Frequenz | 30–33 Hz |
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Typ | |
Signalform |
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Expositionsdauer | kontinuierlich für 7 min bis 10 min |
Expositionsquelle |
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Aufbau | petri dishes with seeds placed on the surface of the mixer |
Messgröße | Wert | Typ | Methode | Masse | Bemerkungen |
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magnetische Flussdichte | 30 mT | - | - | - | - |
Eine kurze Magnetfeld-Exposition von Weizen-Samen in den ersten Stunden des Quellens hatte einen relativ geringen Einfluss auf die Esterase-Enzymaktivität. Allerdings stieg die Magnetfeld-Wirkung (erhöhte Enzymaktivität) im Wachstums-Stadium bei Samen mit hohem Keimvermögen in einzelnen Experimenten um einen Faktor von zwei und mehr an. Nach elf Stunden wurden in allen Tests starke Wirkungen beobachtet und ab den Stunden 17-18 beeinflusste das Magnetfeld die Enzymaktivität nur schwach. Gleichzeitig veränderte die Magnetfeld-Exposition die Esterase-Enzymaktivität in altem Saatgut gar nicht oder verringerte sie.
In einigen Experimenten erzeugte die Magnetfeld-Exposition an der Keim-Oberfläche eine frühere ph-Wert-Verschiebung (Beschleunigung des Zell-Ansäuerungs-Prozesses).
Das Keimvermögen und die Keimungs-Rate waren ebenfalls nach der Magnetfeld-Exposition deutlich erhöht.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse auf eine hohe Empfindlichkeit von Weizen-Samen im Verlauf der Keimung gegenüber der Exposition bei einem niederfrequenten Magnetfeld hindeuten.
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